Unser Problem

Das Hauptproblem unserer Gesellschaft ist wohl das Bestreben, alles müsse immer schneller, produktiver und bis an den Rande der hundertprozentigen Auslastung betrieben werden. Genau in diesem Bilde hat sich leider auch die Landwirtschaft entwickelt. Jeder Quadratmeter natürliche Fläche muss möglichst Ertrag gewinnbringend angebaut werden und so wird auch das letzte Stück unberührte Natur zu Ackerland umfunktioniert.Das führt zum Nachteil vieler Insekten, nicht nur Bienen, zu einem Ungleichgewicht des ökologischen Systems.

Rechts ist ein nicht unübliches Bild der Landschaft zu sehen, auf dem Kilometer weit nur eine Kultur angebaut wird. Wenn jeder Zentimeter in dieser Weise genutzt werden muss, hat dies zur Folge, dass der natürliche Lebensraum von Bienen und vielen anderen wichtigen Bewohnern unsere Natur auf ein ungesundes Minimum zu schrumpfen beginnt und die Biodiversität in unserer Heimat verschwindet.

Was nun der Verlust vieler Insekten und vor allem der Biene für unsere Zukunft heißt, brauche ich wohl nicht in dieser Ausführlichkeit zu behandeln. Da die Biene und Insekten die Lebewesen sind, die dafür sorgen, dass blühende Obstbäume am Ende auch Früchte tragen oder viele Blumen und Sträucher sich letztendlich vermehren können. Denn im Gegensatz zu Getreide sind diese Pflanzen keine Windbestäuber und brauchen die Hilfe von Bienen und Co. um ihre Pollen zu verteilen. 

Tote Bienen vor ihrem Nest

„Knapp 18 Prozent der Bienenvölker haben den vergangenen Winter in Deutschland nicht überlebt. Das ergab die jährliche Umfrage des Fachzentrums Bienen und Imkerei Mayen. Das zeigen die Ergebnisse, wenn man die Jahre zuvor und die Regionen vergleicht.

Mitgemacht bei der Frühjahrsumfrage 2017/2018 haben mehr als 10.000 Imker aus allen Regionen Deutschlands, sie haben zusammen mehr als 130.000 Bienenvölker eingewintert. Der Winterverlust lag nach Angaben der Bienenforscher aus Mayen im Schnitt bei 17,9 Prozent je Imkerei und bei 16,7 Prozent, wenn man die Verluste aus den Regionen zusammenzählt. Insgesamt mussten demnach 56,2 Prozent der Imker, die sich an der Umfrage beteiligt haben, Verluste an mindestens einem Bienenvolk hinnehmen.“ 

Zitat aus https://www.bienenjournal.de/aktuelles/meldungen/so-hoch-lagen-die-winterverluste-20172018/ . zuletzt aufgerufen am 05.05.2019 um 18.19

Egal ob jetzt speziell der Biene durch schwindenden Lebensraum, giftige Spritzmittel oder Schädlinge, wie die Varroamilbe, das Leben schwer gemacht wird, so ist es doch umso wichtiger etwas dafür zu tun, den Lebensraum dieser nützlichen Insekten zu schützen und Projekte in Angriff zu nehmen, damit in vielen Jahren unsere Kinder genauso wie wir uns an der Schönheit der Natur und der Vielfalt unseres Ökosystems erfreuen können.

 Mir ist natürlich klar, dass ich mit meinem Projekt im Moment nicht der ganzen Welt ihre Bienenweiden zurück geben kann. Allerdings ist dies der erste Schritt in die richtige Richtung und wer weiß, wie sich das alles in naher Zukunft entwickelt.

 

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